Jungenname · Hebräisch

Ben

Drei Buchstaben, eine Silbe, null Erklärungsbedarf – Ben ist der Kurzname schlechthin.

Wie alt klingt Ben? Babys pro Jahr in Österreich, 1984–2025
Babys namens Ben pro Jahr in Österreich, 1984–202501252503755001986: 1 Babys, Platz 4481988: 1 Babys, Platz 4691990: 1 Babys, Platz 5061991: 4 Babys, Platz 2891992: 5 Babys, Platz 2681993: 2 Babys, Platz 4121994: 2 Babys, Platz 4421995: 2 Babys, Platz 4191996: 1 Babys, Platz 6301997: 2 Babys, Platz 4681998: 6 Babys, Platz 2731999: 9 Babys, Platz 2292000: 12 Babys, Platz 1992001: 11 Babys, Platz 2172002: 25 Babys, Platz 1372003: 39 Babys, Platz 1122004: 47 Babys, Platz 1052005: 45 Babys, Platz 1032006: 53 Babys, Platz 952007: 62 Babys, Platz 912008: 78 Babys, Platz 822009: 99 Babys, Platz 682010: 134 Babys, Platz 582011: 163 Babys, Platz 502012: 210 Babys, Platz 422013: 226 Babys, Platz 402014: 211 Babys, Platz 402015: 240 Babys, Platz 382016: 306 Babys, Platz 322017: 314 Babys, Platz 312018: 316 Babys, Platz 262019: 352 Babys, Platz 272020: 313 Babys, Platz 312021: 249 Babys, Platz 392022: 260 Babys, Platz 372023: 201 Babys, Platz 442024: 192 Babys, Platz 442025: 162 Babys, Platz 52198519901995200020052010201520202025Spitze 2019: 352

Quelle: Statistik Austria, Vornamen der Neugeborenen (CC BY 4.0). Säule antippen/überfahren für Details.

Platz 52in Österreich 2025 (162 Babys)
2019Spitzenjahr (352 Babys, Platz 27)
4.356Babys seit 1984 (Österreich)
↘Trend: wird seltener (2018–20 vs. 2023–25)

Ben – kürzer geht ein Jungenname kaum. Drei Buchstaben, eine Silbe, und trotzdem war Ben jahrelang Deutschlands Lieblingsname.

Was bedeutet Ben?

Ben ist eine Kurzform – nur von was? Meistens von Benjamin. Der kommt aus dem Hebräischen und wird als „Sohn der rechten Hand“ oder „Sohn des Glücks“ gedeutet. In der Bibel ist Benjamin der jüngste und Lieblingssohn Jakobs.

Ben kann aber auch die Kurzform von Bernhard (germanisch, „stark wie ein Bär“) oder Benedikt (lateinisch, „der Gesegnete“) sein. Welche Bedeutung gilt, entscheidet also das Kopfkino der Eltern. Heute wird Ben aber fast immer als eigenständiger Name vergeben.

Vom Spitznamen zum Spitzenreiter

Früher war Ben vor allem das, was man zu einem Benjamin auf dem Bolzplatz rief. Dann wurde er selbst zum Star:

  • Laut der Statistik von Namensforscher Knud Bielefeld war Ben 2011 Deutschlands Jungenname Nummer 1.
  • Laut GfdS war Ben 2017 und 2018 der häufigste männliche Erstname in Deutschland.

Die regionalen Daten passen dazu: In Köln lag Ben 2010 auf Platz 4, in Bonn 2021 auf Platz 3 und 2025 noch auf Platz 8.

Wie sieht's in Österreich aus?

Dort ist Ben beliebt, aber kein Überflieger:

  • 1990: 1 Baby
  • 2000: 12 Babys, Platz 199
  • 2010: 134 Babys, Platz 58
  • 2018: bester Rang, Platz 26
  • 2025: 162 Babys, Platz 52

Österreich hat offenbar lieber die Langform oder gleich ganz andere Namen – Lukas lag dort jahrelang vorn, inzwischen Noah.

Wie alt klingt Ben?

Jung. Das mittlere Geburtsjahr aller Bens in Österreich ist 2017. Ein typischer Ben baut also gerade Lego, statt Steuererklärungen zu machen.

Trotzdem hat der Name prominente Väter: Ben Stiller, Ben Affleck und hierzulande Ben Becker oder Schlagersänger Ben Zucker. Und dann ist da noch Michael Jacksons „Ben“ (1972) – eine rührende Ballade, die übrigens einer Ratte gewidmet ist (aus dem gleichnamigen Horrorfilm).

Wie Lukas in den 2000ern ist Ben ein Name, an dem man einen Jahrgang erkennt.

Passt Ben zu eurem Kind?

Dafür spricht:

  • Kurz, klar, international – niemand muss ihn buchstabieren.
  • Passt zu langen Nachnamen perfekt.
  • Lässt die Wahl, ob Ben oder Benjamin im Pass steht.

Dagegen spricht: Er war sehr verbreitet – und ist so kurz, dass er mit manchen Nachnamen etwas abgehackt klingt.

Passende Geschwister: Paul, Finn oder Tom und Mia, Lea oder Lina. Als Doppelname funktioniert Ben Elias oder Ben Noah – wenn eine Silbe zu wenig ist.

Ben in Zahlen

Platzierung im Vergleich 2010–2025 (Platz 1 oben, logarithmisch)
  • Österreich
  • München
  • Köln
  • Bonn
Platzierung des Namens Ben 2010–2025 in Österreich und deutschen StädtenPlatz 1310302010201520202025Österreich 2010: Platz 58Österreich 2011: Platz 50Österreich 2012: Platz 42Österreich 2013: Platz 40Österreich 2014: Platz 40Österreich 2015: Platz 38Österreich 2016: Platz 32Österreich 2017: Platz 31Österreich 2018: Platz 26Österreich 2019: Platz 27Österreich 2020: Platz 31Österreich 2021: Platz 39Österreich 2022: Platz 37Österreich 2023: Platz 44Österreich 2024: Platz 44Österreich 2025: Platz 52München 2013: Platz 31München 2014: Platz 26München 2015: Platz 32München 2016: Platz 38München 2017: Platz 29München 2018: Platz 34München 2019: Platz 34München 2020: Platz 33München 2021: Platz 31München 2022: Platz 39München 2023: Platz 30München 2024: Platz 37München 2025: Platz 46Köln 2010: Platz 4Köln 2011: Platz 5Köln 2012: Platz 4Köln 2013: Platz 4Köln 2014: Platz 5Köln 2015: Platz 5Köln 2016: Platz 8Köln 2017: Platz 8Köln 2018: Platz 7Köln 2019: Platz 8Köln 2020: Platz 15Köln 2021: Platz 17Köln 2022: Platz 9Köln 2023: Platz 21Bonn 2021: Platz 3Bonn 2022: Platz 24Bonn 2023: Platz 12Bonn 2024: Platz 12Bonn 2025: Platz 8Bonn · 8BN 8Köln · 21K 21München · 46M 46Österreich · 52AT 52

Quellen: Statistik Austria (CC BY 4.0) · Landeshauptstadt München, Statistisches Amt (Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0) · Stadt Köln, Standesamt (Datenlizenz Deutschland – Zero – Version 2.0) · Bundesstadt Bonn (CC0 1.0)

Ben im Regionalvergleich
RegionZuletztBester PlatzDaten ab
Österreich Platz 52 (2025, 162×) Platz 26 (2018)1986
München Platz 46 (2025, 28×) Platz 26 (2014)2013
Köln Platz 21 (2023, 55×) Platz 4 (2010)2010
Bonn Platz 8 (2025, 32×) Platz 3 (2021)2021

Zählweise: Österreich = erster Vorname; München und Köln = alle vergebenen Vornamen inkl. Zweitnamen; Bonn = Erstnamen. „Nicht gelistet“ heißt: in diesem Jahr gar nicht oder zu selten vergeben. Mehr zu den Quellen

Wo in Österreich? Ben pro 1.000 Jungen, 2021–2025
  • Burgenland10,3
  • Niederösterreich8,0
  • Steiermark6,9
  • Kärnten6,5
  • Vorarlberg5,8
  • Oberösterreich5,6
  • Salzburg5,1
  • Tirol4,6
  • Wien3,7

Quelle: Statistik Austria (CC BY 4.0). Seltene Namen (< 4 pro Jahr) werden dort keinem Bundesland zugeordnet.

Passende Namen zu Ben

Schwestern

Brüder

Mit Zweitnamen

  • Ben Elias
  • Ben Jakob
  • Ben Luca
  • Ben Noah

Spitznamen

  • Benni
  • Benny
  • Benji

Berühmte Namensträger & Popkultur

  • Ben Stiller US-Schauspieler und Regisseur (* 1965)
  • Ben Affleck US-Schauspieler und Regisseur, Oscar-Preisträger (* 1972)
  • Ben Becker deutscher Schauspieler und Sänger (* 1964)
  • Ben Zucker deutscher Schlagersänger (* 1983)
  • Song „Ben“ Michael Jackson, 1972
Namenskarte Ben: Jungenname, „Sohn des Glücks“ (als Kurzform von Benjamin)

Namenskarte Ben

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Häufige Fragen zum Namen Ben

Was bedeutet der Name Ben?

Ben ist meist die Kurzform von Benjamin und bedeutet dann „Sohn des Glücks“ oder „Sohn der rechten Hand“ (hebräisch). Ben kann aber auch für Bernhard oder Benedikt stehen.

Ist Ben ein beliebter Name?

Ja. In Köln stand Ben 2010 auf Platz 4, in Bonn 2021 auf Platz 3 und 2025 auf Platz 8. In Österreich lag er 2025 auf Platz 52 (162 Babys). Laut GfdS war Ben 2017 und 2018 der häufigste männliche Erstname in Deutschland.

Wie alt sind Menschen namens Ben?

Meist Kinder und Jugendliche: Das mittlere Geburtsjahr aller Bens in Österreich seit 1984 ist 2017. Erwachsene Bens haben oft Benjamin im Pass stehen.