Vornamen nach Herkunft

Woher kommt dein Name? Hebräisch, griechisch, germanisch oder doch Hollywood? Hier sortiert nach Sprache und Kultur.

Hebräische Namen stammen meist aus dem Alten Testament und tragen oft Gott in sich – erkennbar an Silben wie -el oder Jo-. Sie sind seit Jahrhunderten Dauerbrenner in Europa und erleben gerade mit kurzen Formen wie Noah oder Ben ein großes Comeback.

Aramäisch war die Alltagssprache im Nahen Osten zur Zeit Jesu. Ein paar Namen aus dieser Sprache kamen über die Bibel zu uns – allen voran Thomas, der Zwilling.

Griechische Namen klingen oft nach Philosophie und Heiligenlegende: Weisheit, Licht, Sieg. Viele kamen mit dem Christentum nach Mitteleuropa und sind heute moderner denn je – Sophia ist das beste Beispiel.

Lateinische Namen gehen auf römische Familien-, Herkunfts- oder Beinamen zurück. Sie klingen klassisch und ein bisschen nach Lateinunterricht – und sind trotzdem nie ganz aus der Mode gekommen.

Germanische Namen bestehen ursprünglich aus zwei Teilen, die etwas Starkes oder Edles bedeuten – Kampf, Schutz, Ruhm. Viele haben sich über die Jahrhunderte zu kurzen Formen abgeschliffen, die heute überraschend modern wirken.

Keltische und irische Namen kamen meist auf einem Umweg zu uns: über Hollywood, Popmusik und englische Schreibweisen. Hinter einigen steckt ein irischer Heiliger – und hinter ihrem Boom manchmal ein einziger Kinofilm.

Französische Namen galten lange als besonders elegant. Ihre große Zeit im deutschsprachigen Raum hatten viele von ihnen in den 1980ern und 1990ern – mit Schreibweisen, über die Lehrer bis heute stolpern.