
Müller
„der Müller“ – wer eine Mühle betrieb
Was bedeutet dein Familienname – und woher kommt er? Die meisten deutschen Nachnamen entstanden im Mittelalter aus Berufen, Ämtern, Herkunftsorten, Wohnstätten, Eigenschaften oder dem Vornamen des Vaters. Häufigkeiten nennen wir nur mit Quelle – eine offene amtliche Statistik gibt es dafür nicht.

„der Müller“ – wer eine Mühle betrieb

„der Schmied“ – wer Metall in der Esse bearbeitete

„der Schneider“ – meist der Kleidermacher, manchmal auch andere schneidende Berufe

„der Fischer“ – wer vom Fischfang lebte

„der Weber“ – wer am Webstuhl Stoffe herstellte

„der Meier“ – Verwalter eines Gutshofs im Auftrag des Grundherrn

„der Wagner“ – Handwerker, der Wagen und Räder aus Holz baute

„der Schulze“ – Dorfvorsteher, ursprünglich der Schultheiß

„der Hofmann“ – Pächter eines Hofs bzw. dem Grundherrn dienstpflichtiger Bauer

„Sohn des Wolf“ – nach dem Vornamen Wolf, oft Kurzform von Wolfgang; alternativ Übername „wild, grimmig wie ein Wolf“
Sortiert nach Häufigkeit laut Wikipedia-Liste der häufigsten Familiennamen in Deutschland. Auch bei den Vornamen stöbern.