Mädchenname · Hebräisch (über Maria, französische Form)

Marie

Der beliebteste Zweitname im Land – und als Erstname längst ganz vorne.

Wie alt klingt Marie? Babys pro Jahr in Österreich, 1984–2025
Babys namens Marie pro Jahr in Österreich, 1984–202502505007501.0001984: 33 Babys, Platz 1501985: 25 Babys, Platz 1681986: 24 Babys, Platz 1611987: 23 Babys, Platz 1701988: 30 Babys, Platz 1571989: 45 Babys, Platz 1311990: 36 Babys, Platz 1551991: 43 Babys, Platz 1431992: 46 Babys, Platz 1331993: 51 Babys, Platz 1341994: 73 Babys, Platz 1131995: 56 Babys, Platz 1271996: 66 Babys, Platz 1161997: 52 Babys, Platz 1281998: 70 Babys, Platz 1101999: 78 Babys, Platz 942000: 93 Babys, Platz 842001: 142 Babys, Platz 562002: 208 Babys, Platz 402003: 223 Babys, Platz 322004: 259 Babys, Platz 242005: 242 Babys, Platz 272006: 273 Babys, Platz 222007: 298 Babys, Platz 222008: 379 Babys, Platz 152009: 527 Babys, Platz 82010: 576 Babys, Platz 82011: 589 Babys, Platz 72012: 551 Babys, Platz 72013: 608 Babys, Platz 62014: 653 Babys, Platz 42015: 645 Babys, Platz 52016: 710 Babys, Platz 32017: 674 Babys, Platz 32018: 643 Babys, Platz 42019: 662 Babys, Platz 42020: 734 Babys, Platz 12021: 795 Babys, Platz 12022: 625 Babys, Platz 32023: 554 Babys, Platz 22024: 518 Babys, Platz 32025: 516 Babys, Platz 3198519901995200020052010201520202025Spitze 2021: 795

Quelle: Statistik Austria, Vornamen der Neugeborenen (CC BY 4.0). Säule antippen/überfahren für Details.

Platz 3in Österreich 2025 (516 Babys)
2021Spitzenjahr (795 Babys, Platz 1)
13.448Babys seit 1984 (Österreich)
→Trend: stabil (2018–20 vs. 2023–25)

Marie ist das Multitalent unter den Mädchennamen: perfekter Zweitname, starker Erstname – und 2020 und 2021 Platz 1 in Österreich.

Was bedeutet Marie?

Marie ist die französische Form von Maria. Maria wiederum geht über Griechisch und Latein auf das hebräische Mirjam zurück – im Alten Testament die Schwester von Mose und Aaron.

Was Mirjam bedeutet, ist unter Forschern umstritten. Oft genannt wird eine ägyptische Herleitung im Sinne von „die Geliebte“, daneben hebräische Deutungen wie „die Widerspenstige“. Sicher ist nur: Kaum ein Name hat in Europa so viele Formen – von Mia über Mary bis Mareike.

Der heimliche Spitzenreiter

Marie hat eine Besonderheit, die man nur in den Daten sieht: Sie ist der Zweitname schlechthin. Anna Marie, Sophie Marie, Emma Marie – die Kombination klingt einfach immer.

Das zeigt der Vergleich der Städte schön:

  • Köln zählt alle Vornamen inklusive Zweitnamen – dort steht Marie von 2010 bis 2023 jedes Jahr auf Platz 1, 2023 mit 249 Nennungen.
  • Bonn zählt nur Erstnamen – dort war Marie 2022 Platz 1, 2025 Platz 7.
  • München (alle Vornamen) sah Marie zuletzt 2025 auf Platz 14, am besten 2014 auf Platz 4.

Heißt: Viele Kinder tragen Marie irgendwo im Namen, auch wenn sie im Alltag anders gerufen werden.

Vom Zweitnamen zur Nummer 1

In Österreich zählt die Statistik nur den ersten Vornamen – und auch da ging es steil bergauf:

  • 1984: 33 Babys, Platz 150
  • 2000: 93 Babys, Platz 84
  • 2010: 576 Babys, Platz 8
  • 2020: 734 Babys, Platz 1
  • 2021: 795 Babys, wieder Platz 1 – das Spitzenjahr
  • 2025: 516 Babys, Platz 3

Am beliebtesten ist Marie im Burgenland, in Niederösterreich und Oberösterreich (Anteil pro 1.000 Mädchen 2021–2025).

Wie alt klingt Marie?

Als Erstname: jung. Das mittlere Geburtsjahr aller Maries in Österreich seit 1984 ist 2015. Als Zweitname dagegen ist Marie generationenübergreifend – viele Mütter, die selbst „Julia Marie“ oder „Lisa Marie“ heißen, geben ihn weiter.

Berühmte Trägerinnen gibt es reichlich: Marie Curie (* 1867), die als erste Person zwei Nobelpreise bekam, oder die Wiener Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach (* 1830).

Passt Marie zu eurem Kind?

Dafür spricht:

  • Klassisch und weich, auf Deutsch wie Französisch leicht auszusprechen.
  • Funktioniert überall – als Erstname, Zweitname oder Teil eines Doppelnamens.
  • Passt zu kurzen wie langen Nachnamen.

Dagegen spricht: Als Zweitname ist Marie fast schon Standard. Wer etwas Eigenes möchte, kombiniert lieber anders – oder nimmt die Langform Maria.

Passende Geschwister: Anna, Charlotte oder Ida, bei Jungen Paul, Jakob oder Felix.

Marie in Zahlen

Platzierung im Vergleich 2010–2025 (Platz 1 oben, logarithmisch)
  • Österreich
  • München
  • Köln
  • Bonn
Platzierung des Namens Marie 2010–2025 in Österreich und deutschen StädtenPlatz 13102010201520202025Österreich 2010: Platz 8Österreich 2011: Platz 7Österreich 2012: Platz 7Österreich 2013: Platz 6Österreich 2014: Platz 4Österreich 2015: Platz 5Österreich 2016: Platz 3Österreich 2017: Platz 3Österreich 2018: Platz 4Österreich 2019: Platz 4Österreich 2020: Platz 1Österreich 2021: Platz 1Österreich 2022: Platz 3Österreich 2023: Platz 2Österreich 2024: Platz 3Österreich 2025: Platz 3München 2013: Platz 6München 2014: Platz 4München 2015: Platz 6München 2016: Platz 5München 2017: Platz 5München 2018: Platz 4München 2019: Platz 7München 2020: Platz 5München 2021: Platz 5München 2022: Platz 11München 2023: Platz 5München 2024: Platz 17München 2025: Platz 14Köln 2010: Platz 1Köln 2011: Platz 1Köln 2012: Platz 1Köln 2013: Platz 1Köln 2014: Platz 1Köln 2015: Platz 1Köln 2016: Platz 1Köln 2017: Platz 1Köln 2018: Platz 1Köln 2019: Platz 1Köln 2020: Platz 1Köln 2021: Platz 1Köln 2022: Platz 1Köln 2023: Platz 1Bonn 2021: Platz 6Bonn 2022: Platz 1Bonn 2023: Platz 2Bonn 2024: Platz 5Bonn 2025: Platz 7Köln · 1K 1Österreich · 3AT 3Bonn · 7BN 7München · 14M 14

Quellen: Statistik Austria (CC BY 4.0) · Landeshauptstadt München, Statistisches Amt (Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0) · Stadt Köln, Standesamt (Datenlizenz Deutschland – Zero – Version 2.0) · Bundesstadt Bonn (CC0 1.0)

Marie im Regionalvergleich
RegionZuletztBester PlatzDaten ab
Österreich Platz 3 (2025, 516×) Platz 1 (2020)1984
München Platz 14 (2025, 47×) Platz 4 (2014)2013
Köln Platz 1 (2023, 249×) Platz 1 (2010)2010
Bonn Platz 7 (2025, 26×) Platz 1 (2022)2021

Zählweise: Österreich = erster Vorname; München und Köln = alle vergebenen Vornamen inkl. Zweitnamen; Bonn = Erstnamen. „Nicht gelistet“ heißt: in diesem Jahr gar nicht oder zu selten vergeben. Mehr zu den Quellen

Wo in Österreich? Marie pro 1.000 Mädchen, 2021–2025
  • Burgenland22,6
  • Niederösterreich21,4
  • Oberösterreich21,2
  • Salzburg20,9
  • Tirol20,3
  • Steiermark20,3
  • Kärnten18,7
  • Vorarlberg14,7
  • Wien8,2

Quelle: Statistik Austria (CC BY 4.0). Seltene Namen (< 4 pro Jahr) werden dort keinem Bundesland zugeordnet.

Passende Namen zu Marie

Brüder

Mit Zweitnamen

  • Marie Sophie
  • Marie Luise
  • Marie Charlotte
  • Anna Marie

Spitznamen

  • Mari
  • Mia
  • Mimi
  • Ria

Berühmte Namensträger & Popkultur

  • Marie Curie polnisch-französische Physikerin und Chemikerin, zweifache Nobelpreisträgerin (* 1867)
  • Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin (* 1830)
  • Marie Bäumer deutsche Schauspielerin (* 1969)
  • Marie Nasemann deutsches Model und Schauspielerin (* 1989)
  • Song „Marie“ Randy Newman, 1974
Namenskarte Marie: Mädchenname, Französische Form von Maria – Bedeutung umstritten

Namenskarte Marie

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Häufige Fragen zum Namen Marie

Was bedeutet der Name Marie?

Marie ist die französische Form von Maria, das auf das hebräische Mirjam zurückgeht. Was Mirjam genau bedeutet, ist umstritten – häufig genannt wird „die Geliebte“ (über eine ägyptische Herleitung).

Ist Marie ein beliebter Name?

Sehr. In Österreich war Marie 2020 und 2021 der beliebteste Mädchenname und lag 2025 auf Platz 3 (516 Babys). In Köln, wo auch Zweitnamen gezählt werden, steht Marie von 2010 bis 2023 jedes Jahr auf Platz 1; in Bonn war sie 2022 als Erstname Platz 1.

Wie alt sind Menschen namens Marie?

Überwiegend jung: Das mittlere Geburtsjahr aller Maries (als erster Vorname) in Österreich seit 1984 ist 2015. Als Zweitname tragen ihn aber auch viele Erwachsene.